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M.A. Linda Münnig
11. Sep. 2017 (15:32) 
Für das Charakterisieren und Vergleichen von Bioaerosolgeneratoren und Bioaerosolsammelsystemen hat Palas® die Bioaerosolkalibrierkammer CCB 3000 entwickelt.

CCB-3000_freigestellt.jpg Die CCB 3000 entspricht bereits den Anforderungen der neuesten VDI-Richtlinie 4258, die derzeit erarbeitet wird und verschiedene Kammern und Prüfkanäle zum Charakterisieren und Vergleichen von Bioaerosolgeneratoren und -sammelsystemen beschreibt. Die CCB 3000 wurde auf Anregung von Herrn Univ.Prof. Dr. Joseph Strauss vom AIT Tulln (Austrian Institute of Technology GmbH) von Palas® entwickelt und gebaut.

In der Bioaerosolkalibrierkammer können Aerosole aus verschiedenen Ausgangsmaterialien verwendet werden. Verschiedene Stäube (Arizona test dust, Holzstaub, Staub aus landwirtschaftlichen Betrieben) und Suspensionen (Pilz- und Bakteriensuspensionen) wurden erfolgreich in der CCB 3000 zum Einsatz gebracht. Im Bereich Pilz- und Bakteriensporen konnten lebensfähige und koloniebildungsfähige Sporen eingebracht, gesammelt und anschließend verglichen werden.

Besonders großer Wert wurde auf die Konstanz der Aerosolverteilung innerhalb der Prüfkammer in alle drei Richtungen gelegt, welche im Test bestätigt wurde. Die Bioaerosolkammer eignet sich damit insbesondere hervorragend für den Vergleich bzw. die Charakterisierung von mehreren Messgeräten, die mit einem gleichverteilten Aerosol beaufschlagt werden sollen.

Weitere Informationen zur CCB 3000