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M.A. Linda Münnig
12. Sep. 2017 (08:10) 
Der Kondensationspartikelzähler UF-CPC 100 von Palas® ist jetzt in den Alpen auf 3.106 Metern Höhe im Observatorium Sonnblick im Einsatz.

Sonnblick Observatorium_frei FW_1.JPG Die höchstgelegene meteorologische Beobachtungsstation Österreichs, die von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) in Wien betrieben wird, ist seit über 130 Jahren nahezu ununterbrochen in Betrieb. Seit 1986 werden in dem Observatorium zusätzlich zu meteorologischen Beobachtungen auch luftchemische Hintergrundmessungen durchgeführt. Neben vielen anderen Forschungsprojekten wurden in den vergangenen Jahren Untersuchungen zur Luftreinhaltung und zum Transport von Luftverunreinigungen ausgebaut und die Klimaforschung forciert.

Ab November 2016 war der Kondensationspartikelzähler UF-CPC 100 zunächst in einer Probemesskampagne im Einsatz und wurde im August 2017 an die Forscher des Observatoriums ausgeliefert.

Der UF-CPC 100 misst die Gesamtpartikelkonzentration von Ultrafein- und Nanopartikeln in der Luft oder anderen Trägergasen. Ein besonderer Vorteil des Messgeräts, der auch die Betreiber des Observatoriums Sonnblick überzeugte, ist die neuartige und patentierte Zufuhr der Arbeitsflüssigkeit. Diese erlaubt es dem Anwender, neben dem standardgemäßen Betrieb mit Butanol auch zu Wasser als Arbeitsflüssigkeit zu wechseln.

Bereits seit 2015 liefert am Observatorium ein Palas® Promo 3000 H mit zwei heizbaren welas® Aerosolsensoren zuverlässige Daten zu Partikelkonzentrationen (Anzahl und PM-Werte) und Partikelgrößenverteilungen von Feinstaub-Partikeln. Zusätzlich können dabei durch die heizbaren welas®-Aerosolsensoren Untersuchungen zur Wolken- und Tropfenbildung durch Temperatureffekte durchgeführt werden.

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