CCB 3000

Bioaerosolkalibrierkammer zum Vergleichen von Bioaerosolsammelsystemen mit hoher Genauigkeit

Bioaerosolkalibrierkammer zum Vergleichen von Bioaerosolsammelsystemen mit hoher Genauigkeit

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CCB 3000

Bioaerosolkalibrierkammer zum Vergleichen von Bioaerosolsammelsystemen mit hoher Genauigkeit

Beschreibung

Der Name CCB 3000 steht für die englische Bezeichnung Calibration Chamber for Bioaerosol Measuring Devices. Die Bioaerosolkalibrierkammer wurde erstmals auf Anregung von Herrn Univ. Prof. Dr. Joseph Strauss vom AIT Tulln (Austrian Institute of Technology GmbH) durch Palas® realisiert und wird bis heute erfolgreich am AIT eingesetzt.

Die CCB 3000 entspricht den Anforderungen der neuesten VDI-Richtlinie 4258, die zurzeit erarbeitet wird. Die Richtlinie beschreibt verschiedene Kammern und Prüfkanäle zum Charakterisieren und Vergleichen von Bioaerosolgeneratoren und -sammelsystemen.

In der Bioaerosolkalibrierkammer können Aerosole aus verschiedenen Ausgangsmaterialien verwendet werden. Verschiedene Stäube (Arizona test dust, Holzstaub, Staub aus landwirtschaftlichen Betrieben) und Suspensionen (Pilz- und Bakteriensuspensionen) wurden erfolgreich in der CCB 3000 zum Einsatz gebracht. Im Bereich Pilz- und Bakteriensporen konnten lebensfähige und zur Koloniebildung fähige Sporen eingebracht und gesammelt werden.

Die Bioaerosolkalibrierkammer wurde auf die Konstanz der Partikelverteilung im Prüfraum getestet. Dabei wurde, über die Fläche verteilt, an neun Punkten (s. Abb. 1) und in drei verschiedenen Höhen (7, 31 und 45 cm über der Bodenplatte) die Partikelkonzentration und -größenverteilung gemessen.
Die Konzentrationskonstanz wurde somit an insgesamt 27 Messpunkten nachgewiesen.

Die CCB 3000 wurde entwickelt, um Bioaerosolsammelgeräte miteinander zu validieren. Im Rahmen eines Projektes des AIT und der BOKU war es möglich, in der Kammer die Sammeleffizienzen verschiedener Bioaerosolsammelgeräte (Impaktion, Zentrifugal-Impaktion, Impingement, Filtration, Zyklon Sammelverfahren) zu testen. Sieben verschiedene Geräte wurden erfolgreich unter Verwendung von Aerosolen aus Pilz- und Bakteriensporen miteinander verglichen.

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Abb. 1: Messpositionen zur Überprüfung der Partikelkonzentrationsverteilung in einer Ebene

Vorteile

  • Nachgewiesene Konstanz der Partikelverteilung im Prüfraum
  • Verwendung von Aerosolen aus verschiedenen Ausgangsmaterialien wie Stäube (Arizona test dust, Holzstaub, Staub aus landwirtschaftlichen Betrieben) und Suspensionen (Pilz- und Bakteriensuspensionen) möglich
  • Einbringen/Sammeln lebensfähiger und zur Koloniebildung fähiger Sporen im Bereich Pilz- und Bakteriensporen möglich

Technische Daten

Volumenstrom 70 m3/h
Abmessungen 79 • 120 • 60 cm (H • B • T, Prüfraum)
Unterdruck -160 Pa (Innenraum)

Anwendungen

  • Charakterisieren und Vergleichen von Bioaerosolgeneratoren und -sammelsystemen