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Hannah Calin
3. Jul. 2018 (11:10) 
Im September vor 35 Jahren gründete Dipl.-Ing. (FH) Leander Mölter mit zwei Partnern in Karlsruhe die Palas® GmbH.

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Bild: Mitfirmengründer Dipl.-Phys. Wolfgang Mölter mit dem ersten Filterprüfstand des Unternehmens, der im Jahr 1985 auf der Filtech in Utrecht vorgestellt wurde.

In der Entwicklung und Serien-Produktion von Geräten zur Erzeugung und Messung von Aerosolen hatten sie damals eine Marktlücke entdeckt. Heute beschäftigt das 1983 von Dipl.-Ing (FH) Leander Mölter gegründete Unternehmen über 60 festangestellte Mitarbeiter. Alleine in den vergangenen 10 Jahren konnte die Zahl der Arbeitsplätze ebenso wie der Umsatz nahezu verdreifacht werden.Seit 2015 wird Herr Mölter in der Geschäftsführung von Dr. Ing. Maximilian Weiß als weiterem geschäftsführenden Gesellschafter unterstützt.

Die Produkte und das Know-how von Palas® sind heute weltweit bei Umweltmessungen, in den Bereichen Automotive & Industrie sowie in Labor- und Forschungseinrichtungen gefragt. Der Exportanteil liegt bei über 60 Prozent. Aus Anlass des 35-jährigen Jubiläums werfen wir einen Blick auf die wichtigsten Meilensteine der Firmengeschichte.

T-Blenden-Technologie

Im Jahr 1985 stellte Palas® in Utrecht den ersten Filterprüfstand zur Fraktionsabscheidegradbestimmung von Filtermedien der Öffentlichkeit vor. Hatten sich die Firmengründer zunächst auf die Aerosolerzeugung konzentriert, rückte im Laufe der Jahre zunehmend die Partikelmessung in den Mittelpunkt. Ein wichtiger Schritt war dafür die Entwicklung der „T-Blenden-Technologie“. Mit diesem äußerst exakt zählenden Verfahren konnten Partikel ohne Randzonenfehler und mit Koinzidenzerkennung gemessen werden. Diese patentierte Innovation bildete die Grundlage des Weißlicht-Aerosol-Spektrometers welas®, welches sich ab 2003 zu einem Erfolgsprodukt des Unternehmens entwickelte. Durch den modularen Aufbau mit verschiedenen Sensoren konnten individuell anpassbare Lösungen für eine große Bandbreite unterschiedlicher Messaufgaben realisiert werden und ist heute noch die Grundlage für die Aerosolspektrometer.

welas® digital und Promo®-System

Den nächsten Meilenstein erreichte Palas® im Jahr 2008, als das welas® digital System und im Jahr 2009 das Promo®-System entwickelt wurden. Mit diesen Aerosolspektrometern konnte jetzt in noch höheren Konzentrationen bis 106 Partikel pro cm3, quasi ohne Koinzidenzfehler, die Partikelgrößenverteilung und Partikelkonzentration zuverlässig und reproduzierbar bestimmt werden. Gleichzeitig wurden die welas®-Sensoren 2070, 2100, 2300 und 2500 entwickelt, um in verschiedenen Partikelkonzentrationen optimal messen zu können. Das Unternehmen entwickelte sich zum Marktführer bei der Entwicklung und Produktion von Filterprüfständen und optischen Aerosolspektrometern.

Zertifizierte Fidas® Feinstaubmesssysteme

Aufbauend auf dem bewährten welas®-System entwickelt Palas® seit 2008 die im Markt sehr erfolgreichen Fidas® Feinstaubmesssysteme. Alle Feinstaubmonitore des Fidas® 200-Systems sind heute gemäß den Normen EN 12341, EN 14907, EN 15267 und EN 16450 eignungsgeprüft und zertifiziert und damit für den Einsatz in öffentlichen Messnetzen zugelassen. Fidas® Feinstaubmonitore liefern in Echtzeit und simultan die Messwerte PMtot, PM10, PM4, PM2,5 und PM1 sowie die Partikelanzahl-Konzentration Cn. Zusätzlich wird zu jedem Zeitpunkt auch die zugehörige Partikelgrößenverteilung im Bereich von 0,18 bis 18 µm ermittelt. Palas® ist bis heute weltweit das einzige Unternehmen, das mit einem optischen und zertifizierten Feinstaubmessystem jeden einzelnen Partikel zählen und die Größe bestimmen kann.


Nanopartikelmesstechnik

Seit dem Jahr 2011 ist Palas® außerdem im Bereich Nanopartikelmesstechnik aktiv. So wurden z.B. das U-SMPS-System, das CPC-System und das Elektrometer Charme® von Palas® entwickelt. Mit diesen neuen Messgeräten war es unter anderem möglich, im Bereich der Filterprüfung das MFP-System zur Filtercharakterisierung mit Partikeln im Nanometerbereich zu erweitern. Die letzten Jahre hat sich das Interesse in der Wissenschaft und Öffentlichkeit für ultrafeine Partikel verstärkt, so dass wir mit dieser Produktlinie ein aktuelles Thema bedienen können und erneut die Innovationskraft des Unternehmens unter Beweis stellen.

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