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Hannah Horn
24. Mai. 2018 (08:52) 
Teilnahme im Rahmen eines Gemeinschaftsstandes des ClustAir Baden-Württemberg

Palas® war auf der IFAT 2018, der Weltleitmesse für Wasser, Abfall und Rohstoffwirtschaft, vom 4. – 8. Mai im Rahmen eines Gemeinschaftsstandes des ClustAir Baden-Württemberg in München vertreten.

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Ausgestellt wurde das mobile, Batterie-betriebene Aerosolspektrometer Fidas® Frog sowie das zertifizierte Feinstaubmessgerät Fidas® 200 für behördliche Feinstaubmessungen.
ClustAir BW ist eine Gemeinschaft von Firmen im Bereich der Luftreinhaltung, z. B. Keller Lufttechnik GmbH, Junker-Filter GmbH, Lechler GmbH, etc.
Palas® war vor Ort durch Dipl.-Ing. (FH) Sven Schütz (Vertriebs- & Applikations-Ingenieur) vertreten.
Hannah Horn
27. Apr. 2018 (09:52) 
Rückblick auf eine spannende Messe
In Kooperation mit unserem langjährigen Vertriebspartner CH Technologies nahmen wir wieder am diesjährigen AFS FiltCon Spring Meeting (23. - 25. April 2018) im Mystic Lake Conference Center in Prior Lake, Minnesota (USA) teil.
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Vor Ort standen Dan Bachman (CH Technologies) und Martin Schmidt (Palas®) zur Verfügung. Herr Schmidt hielt außerdem einen Vortrag über den Einfluss der Temperatur und Luftfeuchtigkeit auf die Filtereffizienz und Staubspeichervermögen.

Wir möchten uns herzlich bei allen Besuchern unseres Standes bedanken. Wir freuen uns schon auf die nächste AFS FiltCon!
M.A. Linda Münnig
17. Apr. 2018 (07:50) 
Zusammenarbeit bei der Filterprüfung nach ISO 11057

Palas® GmbH und FilTEq GmbH aus Karlsruhe haben eine enge Kooperation auf dem Gebiet der Filterprüfung nach ISO 11057 vereinbart. Ab sofort arbeiten beide Unternehmen als Anbieter von Filterprüfständen im Bereich der Prüfung von abreinigbaren Filtermedien eng zusammen.

SAM_0341_bearbeitet.jpg Mit dem Prüfstand MMTC 2000 für abreinigbare Filtermedien gemäß VDI 3926 bietet Palas® die Prüftechnik für die schnelle Qualitätskontrolle. FilTEq hat mit dem Referenzsystem nach ISO 11057 ein weltweit anerkanntes System zur Prüfung nach dieser Norm entwickelt. Je nach Anforderungen der Kunden können FilTEq und Palas®, beide etablierte Anbieter von Filterprüfständen, damit das gesamte Spektrum abdecken. Die Kooperation erfolgt zunächst im Bereich Marketing und Vertrieb und soll später auf Service und Wartung und den Prüfstandbau ausgeweitet werden.

Mit dieser Kooperation wird die weltweite Marktführung der beiden Kooperationspartner auf diesem Gebiet weiter gestärkt und dem Anwender die optimale Prüfmethode für abreinigbare Filtermedien aus einer Hand angeboten.

Kontaktieren Sie die FilTEq GmbH oder Palas ® GmbH noch heute!

Leander Mölter (Geschäftsführer Palas® GmbH) und Dr. Peter Gäng (Geschäftsführer FilTEq GmbH)
Foto: Palas® GmbH
Die Verfügbarkeit von kompakten Generatoren mit supraleitenden Rotorwicklungen ist eine wesentliche Voraussetzung zur zukünftigen Realisierung kostengünstiger Windkraftanlagen.

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Zu hohe Kosten der verfügbaren technischen Hochtemperatur-Supraleiter verhindern bis heute noch die Produkteinführung für diese Anwendung. Um die hierfür benötigten erheblichen Supraleitermengen preiswert herstellen zu können, wurde im Vorhaben DIAMANT das neuartige Verfahren der Aerosol-Depositions-Methode (ADM, auch als aerosolbasierte Kaltabscheidung bezeichnet) auf das vielversprechende Hochtemperatur-Supraleitermaterial Magnesiumdiborid (MgB2) angewendet. Das Projekt wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

Bei der ADM-Methode wird das Ausgangspulver als Partikel-Aerosol dispergiert und mittels einer Düse bei starkem Unterdruck auf das Substratmaterial verteilt. Aufgrund der hohen kinetischen Energie der Partikel verdichten sich diese nach dem Aufprall in-situ bei Raumtemperatur und ermöglichen so die Abscheidung mehrerer zehn µm dicker, supraleitfähiger Schichten mit hoher Dichte und Homogenität.

Im Verbundprojekt konnte Palas® zusammen mit den Projektpartnern des Karlsruher Institut für Technologie (KIT), der Siemens AG sowie der Universität Bayreuth Grundlagenuntersuchungen zum Schichtabscheidungsprozess durchführen. Die neuentwickelten Aerosolgeneratoren RBG 1000 SD und RBG 2000 SD ermöglichten den Forschern dabei erstmalig die einstellbare, reproduzierbare und konstante Dispergierung verschiedener Ausgangspulver auch bei Unterdrücken bis 300 mbar.

Aufgrund der sauerstoffempfindlichen Ausgangspulver schätzten die Forscher zudem die hohe Vakuumdichtigkeit sowie den flexiblen Betrieb der RBG-Generatoren mit inerten Trägergasen wie Stickstoff, Helium oder Formiergas. Durch die Integration eines Palas® Aerosolspektrometer welas® digital 2000 in die Gesamt-ADM-Anlage konnte zudem erstmalig die Partikelgrößenverteilung des dispergierten Aerosols in-situ im Prozess bei Unterdrücken bis 300 mbar absolut direkt vor der Abscheidedüse ermittelt werden. Die Wissenschaftler konnten somit den Einfluss verschiedener Betriebsmodi des RBGs auf die Partikelgrößenverteilung und die Anzahlkonzentration unmittelbar vor der Beschichtungsdüse erfassen. Dies ermöglicht wichtige Rückschlüsse auf die Schicht- und supraleitenden Eigenschaften.

Nach Abschluss des Projektes werden die neuen Erkenntnisse jetzt auch u. a. auf der Aerosol Technology Conference 2018 in Bilbao vorgestellt. Zudem sind weitere Veröffentlichungen in Fachzeitschriften geplant.

» Weitere Informationen zum Projekt DIAMANT auf der Webseite des KIT

Da diese unkomplizierter in der Anwendung sind, werden sie bereits verstärkt eingesetzt.

Bei der Bestimmung der Filtereffizienz und Fraktionsabscheidegrade für Größenbereiche <300 nm werden u. a. elektrische Mobilitätsklassierer (z.B. DEMC 2000) eingesetzt, um Partikel verschiedener Größen bereitzustellen.

Hierbei wird dem Aerosol jedoch funktionsbedingt eine Ladung aufgeprägt. Da bei geladenem Aerosol eine bessere Abscheidung auf dem Filter erreicht werden kann, als bei ungeladenem Aerosol, sieht die Norm EN 1822 vor, das Aerosol zu neutralisieren bevor es auf den Filter gebracht wird.

Dafür sind bisher in der Praxis radioaktive Strahler wie Krypton 85 etabliert. Der Einsatz dieser Strahler bringt jedoch einiges an Bürokratie mit sich und es sind besondere Sicherheitsmaßnahmen notwendig. So müssen eine Umgangsgenehmigung beantragt und ein Strahlenschutzbeauftragter ernannt werden. Außerdem sind spezielle Schulungen erforderlich und es muss eine sichere Verwahrung des Strahlers und Einiges mehr gewährleistet sein.

Die Palas® Mitarbeiterin Mara Pfeffinger hat deshalb untersucht, ob bei der Filterprüfung mit dem Prüfstand MFP Nano plus für die Neutralisation des Aerosols an Stelle eines radioaktiven Strahlers auch ein Röntgenstrahler eingesetzt werden kann. Da diese unkomplizierter in der Anwendung sind, werden sie bereits verstärkt eingesetzt. Untersucht werden sollte, ob ein Röntgenstrahler die gleiche Leistung bei der Bestimmung der Filtereffizienz und für die MPPS (most penetrating particle size) im Nanobereich erbringt wie ein radioaktiver Strahler.

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Bild: Untersuchung von Palas® zur Neutralisation von Aerosolen bei der Filterprüfung mit einem radioaktiven Emitter und einem Röntgenstrahler


Frau Pfeffinger hat mit dem Prüfstand MFP Nano plus Messungen mit verschiedenen Filtermedien sowohl mit dem Kryptonstrahler Kr-85-370 als auch mit dem Röntgenstrahler XRC 049 von Palas® durchgeführt. Das Ergebnis der Messreihen war, dass zwischen beiden Strahlern nur sehr geringe Unterschiede festzustellen waren. Diese lagen im Bereich der Schwankungsbreite des Filtermediums. „Natürlich sollten weitere Messungen mit verschiedenen Filtermedien und Einstellungen gemacht werden, um ganz sicher zu sein, aber in erster Näherung kann man sagen, dass zur Neutralisation des Aerosols auch ein Röntgenstrahler verwendet werden kann“, zieht Mara Pfeffinger eine vorläufige Bilanz ihrer Untersuchungen.

Für Fragen und für weitere Informationen schicken Sie uns einfach eine kurze E-Mail.

Zu den Entladesystemen von Palas®:

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