Blog

Palas® Firmengründer und Geschäftsführer Dipl.-Ing. (FH) Leander Mölter hat sich entschlossen, nach über 35 Jahren in den wohlverdienten Ruhestand zu gehen und seine Firmenanteile an die Brockhaus Capital Management AG (BCM), eine unabhängige Technologieholding mit Fokus auf Beteiligungen an Innovations- und Technologieführern, zu verkaufen.

Stockfoto Change-Chance.jpg

Mit dem Ausscheiden von Herrn Mölter wird Dr.-Ing. Maximilian Weiß alleiniger CEO des Unternehmens. Dr. Weiß, bereits seit 2008 Entwicklungs- und Produktionsleiter, erwarb 2015 die Anteile des Firmenmitgründers Fritz Munzingers und führte zusammen mit ­Leander Mölter seitdem das Unternehmen. Mehr über die Erfolgsgeschichte von Palas® erfahren Sie auf der Folgeseite.

„Die erfolgreiche Nachfolgeregelung bietet optimale Voraussetzungen zur Fortsetzung unserer außergewöhnlichen Wachstumsgeschichte“, erläutert Leander Mölter. „Bei der Auswahl des neuen Mehrheitseigentümers war für uns entscheidend, dass BCM nicht nur mit den Bedürfnissen stark wachsender mittelständischer Technologieführer bestens vertraut ist und uns mit einem breiten Industrieexperten-Netzwerk unterstützen kann, sondern darüber hinaus als Technologieholding auf eine langfristige Partnerschaft setzt und anders als konventionelle Finanzinvestoren, keinem vorgegebenen Anlagehorizont unterliegt.“
„Das hervorragende Netzwerk von BCM ermöglicht uns, unsere bisher sehr erfolgreiche Expansion weiter voran zu treiben, vor allem durch die Erschließung neuer internationaler Märkte und zusätzlicher Anwendungsbereiche“, ergänzt Weiß, welcher bei der Weihnachtsfeier Anfang Dezember seinen Mitarbeitern die Unternehmensvision vorstellte. Ein Hauptziel der kommenden Jahre ist beispielsweise die Vorreiterstellung des optischen Feinstaubmessgeräts Fidas® weiter voranzutreiben und global auszubauen.

„Als erfahrener Technologieinvestor, der u.a. Unternehmen wie Wirecard und 360T bei ihrer Erfolgsgeschichte begleitet hat, sind wir überzeugt, dass Palas ein Technologieführer der Extraklasse ist“, sagt Marco Brockhaus, CEO der BCM. „Das Unternehmen verfügt über eine weltweit einzigartige Technologie zur optischen Partikelmessung und ist bestens in einer Nische positioniert, deren eindrucksvolles Wachstum von globalen Megatrends getrieben wird. So steht Palas nicht nur für außergewöhnliche Dynamik verbunden mit hoher Profitabilität, sondern auch für beste Wachstumsperspektiven auf lange Sicht. Der Einstieg bei Palas ist ein wichtiger Meilenstein beim Aufbau unseres BCM-Portfolios sowie zur Vorbereitung unseres geplanten Börsengangs“, ergänzt Brockhaus.

Lesen Sie die gesamte Pressemitteilung: Brockhaus Capital Management erwirbt den Partikelmesstechnik Spezialisten Palas
Hannah Horn
18. Dez. 2018 (13:00) 
Palas® feiert das 35-jährige Jubiläum mit vielen Wegbegleitern der Firmengeschichte
Das Festzelt war bei strahlendem Sonnenschein bis auf den letzten Platz gefüllt, als am 28. September das Firmenjubiläum gefeiert wurde. Viele Weggefährten, Partner und Kunden aus Wissenschaft und Industrie waren an den Firmensitz in der Karlsruher Greschbachstraße gekommen, um gemeinsam mit den rund 70 ­Palas®-Mitarbeitern auf 35 Jahre anzustoßen.
Nach der Begrüßung durch den geschäftsführenden Gesellschafter Leander Mölter fasste Vertriebsleiter Ralf Emberger die Firmengeschichte zusammen. Es folgten kurzweilige und originelle Grußworte, bevor Leander Mölter nach einer Zeitreise durch 35 Jahre Firmen­geschichte das Buffet eröffnete.
Am Nachmittag konnten die Firmenräume besichtigt und das mobile Feinstaubmessgerät Fidas® Fly live erlebt werden. Ein Luftballonwettbewerb zugunsten des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) rundete den Festtag ab.
Die ausführliche Firmengeschichte finden Sie hier: Palas® feiert das 35-jährige Jubiläum

mici-20180928-114730-D74_5407.jpg mici-20180928-115023-D81_3901.jpg mici-20180928-120822-D81_4028.jpg mici-20180928-130849-D81_4189.jpg mici-20180928-120229-D81_4002.jpg mici-20180928-151117-D74_5542.jpg mici-20180928-153916-D74_5631.jpg vC3469

© Fotos: Michael M. Roth , 2018.

Hannah Horn
18. Dez. 2018 (13:00) 
Die Palas®-Gründer über die Anfänge des Unternehmens

„Wir waren damals alle drei Junggesellen, jeder musste nur für sich selbst sorgen und da haben wir einfach losgelegt“ erinnert sich ­Leander Mölter an die Anfänge der Firma ­Palas® im Jahr 1983. Als Mitstreiter für die Firmengründung auf dem damals noch ganz neuen Feld der Partikel- und Aerosolmesstechnik konnte der studierte Feinmechaniker und Feinwerktechniker seinen damaligen Arbeitskollegen Fritz Munzinger und seinen Bruder Wolfgang gewinnen, welcher gerade sein Studium der Physik abgeschlossen hatte.

Palas-Gruender_28-09-2018_NL.jpg

Einen Businessplan gab es natürlich auch, damit hatte Leander Mölter sogar den dritten Preis in einem Wettbewerb der Zeitschrift „Capital“ gewonnen. Das Preisgeld von 10.000 Mark wurde in Stammkapital der GmbH investiert. „Einen Businessplan muss man haben, aber irgendwann kommt die Realität. Dann muss man Geräte erfinden und entwickeln und so bauen, dass andere die bedienen können. Das ist ein weiter Weg“, erinnert sich­ Dr. ­Wolfgang Mölter-­Siemens an die Anfänge.
Auch Fritz Munzinger hat die schweren ersten Jahre noch gut in Erinnerung. Den geplanten Weg konnte man nicht einfach „so kerzengerade gehen, wie man sich das einmal vorgestellt hat“. Um lukrative Geschäftsfelder zu finden, musste man „auch mal einen anderen Pfad einschlagen“. Und diese Flexibilität, ergänzt Leander Mölter, entwickelte sich zu einer großen Stärke des Unternehmens: „Dass wir immer das Ohr und das Auge am Markt hatten und geschaut haben, was können wir machen, was können wir liefern und was können wir vielleicht sogar mehrmals produzieren, denn darauf kam es ja an“.
„Es gab aber schon Zeiten, da hat man nicht mehr so recht an den Erfolg glauben können“, sagt Fritz Munzinger und irgendwann, erzählt Leander Mölter, wurden auch die Gespräche mit der Bank schwieriger. „Als es ganz eng war, da hat es geheißen, Herr Mölter, wenn Sie das jetzt nicht regeln und in den Urlaub fahren, dann wird keine einzige Überweisung mehr getätigt.“ Der Urlaub mit der Familie wurde gestrichen, zwei Wochen lang Tag und Nacht gearbeitet „und dann haben wir das wieder gedreht“.
Die Idee, Filterprüfstände um das Aerosolspektrometer welas® herum zu bauen, das damals noch PCS hieß, brachte zusammen mit der Lichtwellenleitertechnik und T-­Blenden-Technologie, die Messungen mit Koinzidenzerkennung und ohne Randzonenfehler ermöglichte, den Durchbruch. „Und wenn die Geräte dann auch noch verkauft werden, dann lässt es sich viel besser bauen und entwickeln“, erzählt Fritz Munzinger. „Wie genial die T-Blende war, haben am Anfang viele nicht verstanden. Als sie dann die Vorteile erkannten, konnten wir sagen, dass es bereits patentiert ist“, ergänzt Leander Mölter und lacht.
„Später kam mit Dr.-Ing. Maximilian Weiß und seinem Vater Karl-Heinz die digitale Elektronik dazu. Das war nochmal ein Schritt in die richtige Richtung: Damit waren wir die einzigen, die in sehr hohen Konzentrationen messen konnten“, erzählt Leander Mölter stolz. Es folgten die Entwicklung der Nanopartikelmessgeräte und der sehr erfolgreichen Fein­staubmessgeräte der ­Fidas®-Serie. „Weil ich nicht mehr abhängig sein wollte von Banken, haben wir die ganzen Jahre keine Ausschüttungen gemacht, sondern das Geld immer reinvestiert. So konnten wir diese Entwicklungen ohne einen einzigen Euro von der Bank komplett selbst finanzieren“.

Da er 1991 an die Universität Duisburg wechselte, erlebte sein Bruder Wolfgang diese „guten Zeiten“ nur in den ersten Anfängen. „Wenn man heute hinguckt wie die Firma dasteht, da kann man nur den Hut ziehen, das ist ganz fantastisch“ ist er genauso wie die beiden Mitgründer stolz auf die Entwicklung „ihrer“ Firma ­Palas®.

© Bild von Andreas Mauritz, 2018.

Hannah Horn
18. Dez. 2018 (13:00) 
Kampagne „Breathe London“ überwacht die Luftqualität in der Metropole

Ab Ende 2018 wird die britische Hauptstadt London für einen Zeitraum von 12 Monaten über ein neues, engmaschiges Netz von Stationen zur Überwachung der Luftqualität verfügen. Dies ist ein Teil der „Breathe ­London“-Kampagne.

GoogleStreetviewCarwithAirMonitorsFitted.jpg

Das Betreiberkonsortium aus Vertretern von Industrie, Wissenschaft und einer gemeinnützigen Organisation führt im Rahmen dieser Initiative auch mobile Messungen mittels zweier mit Messtechnik ausgestatteten „Google Street View“-Fahrzeugen durch. Verantwortlich für die technische Ausrüstung mit einem umfangreichen Satz von Messgeräten zur Erfassung von Luftschadstoffen ist die Air Monitors Ltd., Vertriebspartner der Palas® GmbH.

Der Geschäftsführer von Air Monitors, Jim Mills, erklärte, dass die Bedeutung des Projekts nicht hoch genug eingeschätzt werden könne. Das Messnetz werde Daten mit hoher Ortsauflösung bis hin zu einzelnen Straßen liefern, was von höchstem Interesse für die Bevölkerung sei und die Beurteilung der Wirksamkeit von Maßnahmen zur Verbesserung der Luftqualität erlaube. Zu diesen Maßnahmen zählen die vom Londoner Bürgermeister Sadiq Khan angekündigte Einführung einer Flotte von elektrisch betriebenen Doppeldeckerbussen und die Ausweitung von Londons vorgeschlagener „ultra-low emission zone“.

Zur Überwachung der Feinstaubfraktion PM2.5 in der Umgebungsluft dienen an Bord der beiden „Google cars“ von der Palas® GmbH hergestellte Fidas® 200-Aerosolspektrometer in einer besonderen Ausführung zum Betrieb am 12 V-Kfz-Bordnetz. Das Fidas® 200 kann PM-Werte im Sekundenabstand ermitteln und macht es so möglich, die aktuelle Feinstaubbelastung aus den fahrenden „Google cars“ heraus alle 30 m über eine mobile Netzwerkverbindung an die zentrale Messdatenerfassungsstelle zu übertragen. Dies unterstützt das Projektziel eines neuen Ansatzes zur Kontrolle und Verbesserung der Luftqualität in besonders belasteten Städten mittels in Echtzeit gewonnener Daten.

© Picture by Air Monitors Ltd.

Diese Webseite verwendet Cookies, um Ihnen ein angenehmeres Surfen und sichere Benutzeranmeldungen zu ermöglichen. Weitere Informationen